Highlights 2022

Vielfältiges Musikleben gewürdigt - 28.08.2022

 

Einen tollen Preisverleihungsabend erlebten die vielen Teilnehmenden in der Bagno-Konzertgalerie. Dort wurde Steinfurt als „Landesmusikort des Jahres 2022“ ausgezeichnet. Zu den Akteurinnen und Akteuren, die dabei ihr Können bewiesen, gehörte auch Pianistin Nicole Wiebe.  Von Martin Fahlbusch

 

Ein beeindruckendes Bild: Alle Preisträger und Verantwortlichen auf einem Blick. Foto: Martin Fahlbusch

Steinfurts Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer sorgte bei der Festveranstaltung am Freitagabend in der Bagno-Konzertgalerie zur Auszeichnung der Stadt Steinfurt als „Landesmusikort des Jahres 2022“ für eine besondere eindrucksvolle Wiederholung. Wie neun weitere Kommunen in ganz Deutschland verlieh der Deutsche Musikrat, hier vertreten durch dessen Programmplaner Tilman Schlömp, als äußeres Zeichen an sie stellvertretend für die musikbewegte Gemeinde eine transparente Plakette. Aber er hatte auch ein Preisgeld von 5000 Euro in seiner Jutetasche mitgebracht.

Der Steinfurter Politik war ganz wichtig, dass dieses Geld vor allem der Nachwuchsarbeit in den vielen Vereinen, Orchestern, Kapellen, Chören, Spielmannszügen und Organisationen zugutekam. Schiedlich-friedlich wurde das Geld alsdann durch den Faktor zehn geteilt und so gab es an diesem Abend entsprechend viele Urkunden von Claudia Bögel-Hoyer und mindestens zehn eindrucksvoll schöne große Rosen von der Direktorin des Kulturforums Steinfurt, Dr. Barbara Herrmann.

Und so hieß es dann viele Male: „Urkunde: Ausgezeichnet wird (und dann folgten die zehn „Geldempfänger“, deren Vertreterinnen und Vertretern jeweils auf die Bühne gebeten wurden) für besonderes musikalisches Engagement in der Jugendförderung. Herzlichen Glückwunsch.“ Die quirlige Bürgermeisterin wurde nicht müde, sichtlich stolz diesen Satz bei der zehnfachen Urkundenüberreichung zu verlesen und übte zur Abwechslung die Preisformel gleich auch mit dem dankbaren Publikum. „Ich frage nachher beim Rausgehen den Satz ab“, bemerkte sie schmunzelnd. Apropos dankbar, dankbar waren die Steinfurter Verantwortlichen und Musikausbilder, dass von dem renommierten Bagno-Kulturkreis die Initiative zu diesem nunmehr erfolgreichen Förderungsantrag ausgegangen war. Professor Dr. Ulrich Rademacher, langjähriger Direktor der Westfälischen Schule für Musik in Münster und seit vielen Jahren Mitglied des Präsidiums des Deutschen Musikrates betonte in seiner Festansprache, dass es eine Besonderheit der Kreisstadt Steinfurt sei, trotz den Nähe zu der Metropole Münster für ein exzellentes Musikprogramm mit internationalen Künstlern in der Steinfurter Bagno-Konzertgalerie zu sorgen, aber gleichzeitig ein vielfältiges Musikleben in den beiden Ortsteilen Burgsteinfurt und Borghorst mit durchaus bemerkenswerten Traditionen aufrecht zu erhalten und zu befördern, für das die Arbeit des Kulturforums, sprich also der Steinfurter Musikschule, viele Impulse und Anregungen und Ausbildungen anbiete und gewährleiste. „Ich habe immer schon gesagt, Steinfurt hat in der Vergangenheit vieles richtig gemacht und ich bin sicher, hier wird auch in Zukunft weiter vieles richtig gemacht und kann vielen anderen Kommunen als Beispiel für ein buntes und breites musikalisches Handeln dienen.“ Und den Beweis traten dann das bewährte Steinfurter Saxofon-Quartett (Kevin Thiele, Sebastian Baum, Bernhard Graweloh und Jörg Hemker) ebenso an wie die junge Pianistin Nicole Wiebe, die sich an Kompositionen gleich von Béla Bartòk und Frédéric Chopin höchst bemerkenswert heranwagte. Musikschulleiter Antonio Di Martino überzeugte kundig unterstützt von Erdmute Eicker am Klavier als Bariton mit Auszügen aus Schumanns „Dichterliebe“. Flirrend präsentierte Ruben Link Isaac Albéniz‘ „Suite española“ auf der Konzert-Gitarre und Emily Jolie Fleron Wolters (Querflöte) und Mieke Gaßel (Klavier) ließen mit einer Komposition von Pál Járdányi regelrecht aufhorchen. Für eher poppige Töne sorgte abschließend Emilia Overwiening mit zwei einfühlsamen Songs begleitet von Antonio Di Martino am Flügel.

Im Hintergrund hatte Diplom-Musikpädagoge Michael Gantke die organisatorischen Fäden in den Händen und alle zusammen sorgten dafür, dass die weit über 100 Gäste in der Bagno-Galerie einen abwechslungsreichen und musikalisch interessanten Preisverleihungsabend miterleben konnten, der Steinfurts vielfältiges musikalisches Leben abbildete.

 

200 Jahre Schützengesellschaft Ahlintel 1822
Jubelfest 26.08.2022 - 28.08.2022

Weitere Fotos und Berichte unter "AllesDetten.de"

Der Festkommers mit "Großem Zapfenstreich"

 

Herzlichen Glückwunsch zum 200-jährigen Bestehen und herzlichen Glückwunsch zu einem Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten wie er im Bilderbuch nicht besser hätte stehen können.

 

Annähernd 1.000 Gäste beim gestrigen Festkommers erlebten ein etwas anderes Programm, nicht von langen Reden und Grußworten geprägt sondern bunt, lebensfroh, ansteckend, erfrischend, mitreißend, kurzweilig. Da war Musik drin und Musik prägte auch den Abend.

 

Der Festausschußvorsitzende Stephan Reckert begrüßte kurz und übergab den Staffelstab direkt an Manfred und Sophia Kestermann. Vater und Tochter, sie führten locker und fröhlich durch zwei Stunden Programm. Programm, dass nur von Ahlinteler Eigengewächsen, aktiven Gruppen aus dem Verein, gestaltet wurde.

Musikalisch begleitet wurde der Kommers von Friedensklang Ostendorf, die bereits seit über 90 Jahren bei den Ahlinteler Schützenfesten aufspielen sowie dem Spielmannszug CVJM Steinfurt. Diese beiden Musikgruppen waren es dann auch, die unter der Schützenstange den Großen Zapfenstreich spielten. Hervorragend intoniert. Die kurze Unterbrechung des Trompetensolos war einzig dem Lichtausfall am Notenständer geschuldet. Nach der Nationalhymne und dem Kommando, dass der Zapfenstreich nun beendet war, gab es langanhaltenden Applaus für die Akteure.

 

 

Sternmarsch mit über 40 Gastvereinen

 

Was in den letzten Tagen und Wochen der Vorbereitung manchmal schon zuviel des Guten war, die pralle Sonne und Temperaturen jenseits der 30°C, das fehlte gestern ein wenig. Statt Ahlinteler blau-weiß am Himmel sah man dort eher ein wolkenbehangenes aschgrau.

Das tat der ganzen Veranstaltung jedoch keinen Abbruch. Die Zahl der Menschen die dem Sternmarsch beiwohnen wollten, sei es als aktive Mitglieder eines Gastvereins oder auch „nur“ als Zuschauer am Straßenrand, ging in die Tausende.

 

Ihr habt gestern die Möglichkeit zum Schnuppern verpasst? 

Kein Problem!


Wenn ihr oder eure Kinder Interesse haben ein Instrument zu lernen, können wir euch ganz unverbindlich
4 Wochen Schnupperunterricht
(1x pro Woche 30 Minuten) für 10 EUR anbieten.


Schreibt uns einfach eine Nachricht mit eurem Wunschinstrument und euren Kontaktdaten.

 

Unsere Ausbildungsleiterin "Edith Demsky" wird sich dann bei euch melden und alles weitere besprechen!

 

Für die passende Instrumentenauswahl schaut auch gerne, links im Reiter
"VMB - Instrumentenvorstellung" die unterschiedlichen Instrument an.

Instrumente schnuppern am Samstag 

Schnuppertag beim Friedensklang 

 

Am kommenden Samstag, 11. Juni, veranstaltet der Musikverein Friedensklang in der Mensa des Gymnasiums Borghorst (Herderstraße 6) einen Schnuppertag für jung und alt. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr stellen Musikerinnen und Musiker des Vereins die verschiedenen Orchesterinstrumente vor und laden zum Ausprobieren ein. Der Schnuppertag stellt vor allem für junge Musikerinnen und Musiker eine gute Gelegenheit dar, um ihnen die Wahl beim Umstieg von der Blockflöte auf ein anderes Instrument zu erleichtern. Aber auch für Erfahrenere, die schon einmal ein Instrument gespielt haben und etwas aus der Übung sind oder auf ein anderes Instrument umsteigen möchten, ist der Schnuppertag des Friedensklangs vorgesehen. Die Auswahl an Instrumenten ist vielfältig und reicht von Holzblasinstrumenten bis ins tiefe Blech. Eine vorherige Anmeldung für das unverbindliche Ausprobieren der Instrumente ist nicht notwendig.

Wer bereits ein Instrument spielt und gerne in Gemeinschaft musizieren möchte, darf gerne direkt zu einer Orchesterprobe kommen. Das Ausbildungsorchester des Musikvereins Friedensklang probt immer mittwochs in der Zeit von 18:00 bis 18:45 Uhr in der Mensa des Gymnasiums Borghorst.

 

Musikverein wieder zu Gast im Seniorenzentrum "Maria Trost" Münster - 01.06.2022

Dieser Termin ist normalerweise fest verankert im Kalender des Musikverein Friedensklang. Jedes Jahr im Monat Mai geht es für das Hauptochester mit dem Bus nach Münster.
Nach der langen Corona Pause, durfte nun der Musikverein wieder im Seniorenzentrum "Haus Maria-Trost" zu Gast sein.

Zuerst wurden Marienlieder zur Maiandacht gespielt, ehe sich ein Platzkonzert anschloss.Von traditionellen Märschen bis hin zu modernen Konzertstücken reichte das Repertoire an diesem Abend. Als Dank gab es jede Menge Beifall und ein Abendessen für die Musiker!

 

Schützenfest Welbergen vom 26. - 28.05.2022

Der Musikverein gratuliert seinem Vereinsmitglied und
neuen Kaiserpaar 2022

"Manni und Claudia Hoffstedde"

 

und bedankt sich für die Einladung

am Thron.

 


Es war ein tolles Fest!

Unser 1. Schützenfest in Hollich - 15.05.2022

Schulhof wird zum Marsch-Parcours 

Friedensklang bereitet sich auf kommende Schützenfestsaison vor

 

Knapp drei Jahre ist es her, dass der Friedensklang ein reguläres Schützenfest samt Platzkonzerten und Marschmusik begleitet hat. Aus diesem Grund war die Probe des Hauptorchesters am vergangenen Mittwoch keine normale. Neben Musik machen stand an diesem Abend auch Marschieren auf dem Plan. Dazu wurde der Schulhof des Gymnasiums Borghorst zu einem Marsch-Parcours umfunktioniert. Nach der längeren Pause und dem damit verbundenen Routineverlust musste das Marschieren mit gleichzeitigem Spielen eines Instruments erst einmal wieder geübt werden. Was die Musikerinnen und Musiker dabei leisten könnte auch als Multitasking bezeichnet werden. Bei der Marschprobe stand vor allem das Abbilden eines einheitlichen Bildes im Vordergrund. Es wurde erläutert wie man sich in der Gruppe auszurichten hat und woran man sich dazu orientieren kann. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Marschieren in Kurven gelegt, da dies zu den schwierigeren Situationen beim Marschieren mit Instrument gehört. Während die Noten auf der Marschgabel gelesen und in Musik umgewandelt werden, darf stets der Überblick über den Verlauf des Weges und möglicher Hindernisse nicht verloren gehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Aufstellung und der dazugehörigen Frage „Wer läuft eigentlich wo?“ konnten bereits nach wenigen Minuten Fortschritte in der Umsetzung festgestellt werden, sodass der Friedensklang marschsicher und optimistisch auf die kommenden Schützenfeste blicken kann.

Jahreshauptversammlung  (10.04.2022)
und baldiges Come-back des Friedensklang

Am vergangenen Sonntag hielt der Musikverein Friedensklang seine Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Hersping ab. Seit der letzten Generalversammlung im Oktober war gerade erst einmal ein halbes Jahr vergangen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die letzte Jahreshauptversammlung um ein halbes Jahr nach hinten verschoben wurde, da die damalige Corona-Situation eine solche Versammlung im Frühjahr nicht zuließ. Nach der Begrüßung durch die Erste Vorsitzende Jana Bussmann standen verschiedene Berichte auf der Tagesordnung. In diesen wurde neben Rückblicken auf das vergangene, für den Friedensklang sehr ruhig verlaufende halbe Jahr vor allem auch der Fokus auf das Programm der kommenden Saison gelegt, die hauptsächlich durch die Mitgestaltung der umliegenden Schützenfeste geprägt sein wird. Nach der Wiederaufnahme des Probenbetriebs Mitte März wird fleißig für das baldige Come-back des Musikvereins in diesem auftrittstärkeren Jahre geübt. 


Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung waren die Vorstandswahlen. 

Jana Bussmann wurde in ihrem Amt als Erste Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Den Posten der Zweiten Vorsitzenden wird Heike Zellerhoff künftig übernehmen. Das Amt des Zweiten Kassierers hält Jan Bauland weiterhin inne. Die Versammlung wählte Christopher Hüls in seinem bisherigen Amt als Zweiten Schriftführer ebenfalls wieder.


Im Zuge der Jahreshauptversammlung standen außerdem Ehrungen aus. Für eine Vereinstreue von 30 Jahren wurde Alexander Beck geehrt. Kai Haverkamp ist bereits seit 20 Jahren im Friedensklang. Seit zehn Jahren sind Heinrich Pape, Georg Wichmann, Sebastian Baum und Ella Laumann im Musikverein.


Die Jahreshauptversammlung endete mit einem Foto von den geehrten Mitgliedern, die bei der Generalversammlung eine Urkunde überreicht bekommen haben.

 

Freie Plätze beim Friedensklang   (WN Bericht 26.03.2022)

 

Kinder und Jugendliche, die zurzeit ein Instrument erlernen und Freude daran hätten, mit anderen gemeinsam zu musizieren, sind dazu eingeladen, im Ausbildungsorchester des Musikvereins Friedensklang mitzumachen.

"Es macht Spaß ein Instrument zu spielen, aber noch viel mehr, wenn dies mit anderen zusammen getan wird", schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

Das Ausbildungsorchester bietet sowohl Platz für Neulinge als auch für junge Musiker, die wieder in die Probenarbeit einsteigen möchten. Anfängern wird etwa ein Jahr Unterricht auf dem Instrument empfohlen. Geprobt wird immer mittwochs von 18.00 bis 18.45 Uhr in der Mensa des Gymnasiums Borghorst, Herderstraße.
Für Instrumenten-Neulinge, die noch ganz am Anfang stehen und sich noch nicht für ein Instrument entschieden haben, soll in naher Zukunft ein Schnupper-Termin angeboten werden.
Über etwaige Details soll noch berichtet werden.
Interessenten können sich auch unter Mobil-Telefon 0170/3067649 melden!